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Hier finden Sie eine Auswahl aus den interessantesten Pressemitteilungenzu den Produktionen von Michael Kitzeder.
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Die Bluthochzeit
Münchner VolkstheaterDarsteller, Percussion-Choreograph
| Oktober 2011 Cult: Online - Kulturzeitung der Bayerischen Theaterakademie |
...Ausweitung der Stampfzone... ...Spannung entsteht in Lolić’ Inszenierung zuerst vor allem über rhythmisch-musikalische Effekte. Die Dialoge der Figuren, die die meiste Zeit alle gemeinsam auf der Bühne stehen, werden stets begleitet, indem die im Hintergrund auf Stühlen sitzenden anderen Figuren mit den Füßen aufstampfen oder einen der Stühle auf die Bühne knallen lassen.... ...In seiner Inszenierung der „Bluthochzeit“ treiben nun die aggressiven Impulse des Aufstampfens, die dennoch an die Eleganz des Flamencos denken lassen, die Handlung voran und lassen keinen Moment der Ruhe aufkommen. Der Kreislauf der Blutrache, dem die beiden Familien im Stück unterworfen sind, scheint jederzeit wieder aufleben zu können. Doch Lolić zeigt, dass der Tanz auch eine Alternative zur Gewalt sein könnte. Bei der Hochzeit beginnt der bislang so steife Brautvater als Erster, die gewandten Tanzschritte der Vettern des Bräutigams nachzuahmen. Nach und nach zieht er mit seiner Begeisterung auch die restliche Festgesellschaft in den Tanz mit hinein. Für einen Moment scheint es, als habe die schwelende Leidenschaft einen Kanal gefunden, in dem sie ausbrechen kann, als könne eine endgültige Versöhnung der beiden Familien stattfinden. Dann aber unterbricht die Nachricht vom Verschwinden der Braut mit Leonardo das Fest und reißt die alten Gräben erneut auf.... |
| September 2011 TZ München - Münchner Kultur / Münchner Merkur - Kultur & Leben |
...„Bluthochzeit“ am Volkstheater: Im Sog des Rhythmus... ...Das Theater des jungen serbischen Regisseurs Milos Lolic ist frei von Illusion. In seiner Inszenierung…, die jetzt die Spielzeit am Münchner Volkstheater eröffnete, lässt er die Schauspieler lange Zeit mit Blick ins Publikum sprechen…: Max Wagner (ein Holzfäller), Ilona Grandke (eine Nachbarin), Michael Kitzeder (ein Vetter), Ursula Burkhart (die Mutter des Bräutigams), Robin Sondermann (der Bräutigam), Kristina Pauls (die Braut), Oliver Möller (Leonardo), Mara Widmann (die Dienstmagd), Jean-Luc Bubert (der Vater der Braut), Xenia Tiling (Leonardos Frau) und Pascal Riedel (ein Holzfäller).... ...Seine gut einstündige Inszenierung von Federico Garcia Lorcas „Bluthochzeit (1933 uraufgeführt) ist über weite Strecken eine streng komponierte, hoch-rhythmisierte Sprechoper mit wenig Schwächen und großer Sogwirkung.... ...Lolic inszeniert streng und wie im Sog auf diese Katastrophe hin. Dabei ist seine Arbeit ein kleines Klangwunder: Nach und nach finden die Schauspieler in einen immer treibenderen, aggressiveren Rhythmus: Sie klatschen, lassen Stuhlbeine oder die Absätze ihrer Stiefeletten auf den Bühnenboden knallen. Kleine Aktionen sind das, doch zusammengenommen erzählen sie viel über diese Geschichte. Was zunächst verhalten beginnt, steigert sich wie im Wahn in den Flamenco-Wirbel des Hochzeitsfests, überlagert oft das gesprochene Wort.... ...Mit der Verfolgung des fliehenden Liebespaares … löst sich Lolic von seiner stringenten Versuchsanordnung, er reisst die Bühne bis hin zur Brandmauer auf. In Nebel und Zwielicht sitzen Braut (Kristina Pauls), ihr Geliebter (Oliver Möller) und ihre Bräutigam (Robin Sondermann): Der Regisseur weigert sich, den Wahnsinn der Blutrache zu zeigen. Er … lässt seine drei Schauspieler stattdessen einen akustischen Albtraum lostreten – mit kreischender Gitarre, verzerrten Stimmen, wüsten Schlägen aufs Mikrofon und schier unglaublichem Hall.... |
| September 2011 AZ München – Kultur |
...Im Bombenhagel der Klänge... ...Für die Dramatik sorgt der Regisseur aus Belgrad mit einem Rhythmus, der sich zunehmend steigert und das blutige Beziehungsdrama in einem alles übertönenden Kriegsgewitter enden lässt.... ...Die strenge Stilisierung wäre langweilig, gäbe es da nicht diesen Rhythmus, den die Darsteller erzeugen. Erst nur ein leises Scharren, dann klopfen Schuhe, Hände klatschen ab und zu, immer mehr schält sich der Flamenco-Takt heraus. Der verleitet bei der Hochzeit sogar zum Tanzen: Angeleitet von Michael Kitzeder ziehen zwei Holzfäller (Pascal Riedel, Max Wagner) die Gesellschaft in die Bewegung, auch die Nachbarin (Ilona Grandke) und die Magd (Mara Widmann). Doch die ganze Dramatik legt Milos Lolic in den immer drängenderen und lauteren Rhythmus. Wenn das geflüchtete Liebespaar im Wald sitzt, neben ihm der Bräutigam, verdichten sich einzelne Gitarrentöne, gesungene Schreie und das Klopfen auf ein Mikro zum nachhallenden Bombenhagel, und ein Regen roter Blätter vermischt die Gedanken an Bluthochzeit, Blutrache und Kriege.... ...Da erfindet Lolic auch ein starkes symbolisches Bild: Die Schauspieler als Chor, geschmückt mit Zweigen und Blättern. Der nun große, leere Raum ist erfüllt von Nebel, durch den sich am Ende eine blutige Lichtschneise zieht.... ...Mit seinem radikalen Formwillen und Mut zur Reduktion macht Lolic aus diesen knappen 70 Minuten tatsächlich ein Ereignis.... |
| September 2011 Deutschlandradio Kultur |
...Wie ein anschwellender Sturm, „Bluthochzeit“ am Münchner Volkstheater... ...Diese Inszenierung ist kurz, aber heftig. Wie ein rasch anschwellender Sturm. Der serbische Regisseur Milos Lolic … lässt Lorcas lyrischer Tragödie ihre archaische Kraft, bannt aber jedwede Kitschgefahr, die in der poetisch-pathetischen Sprache des Stücks lauert, indem er mit einer dezidiert kargen Ästhetik kontert.... ...Während vorne die Solos oder Duette stattfinden, bleiben die übrigen Darsteller hinten sitzen, lauschen konzentriert, machen manchmal chorische Einwürfe … und vor allem: klopfen, klatschen und stampfen. Das lässt an Flamenco denken. Und tatsächlich steigert sich das anfänglich den Text nur akzentuierende, musikalisch rhythmisierende Klopfen und Klatschen in der Hochzeitsszene zu einem berauschten Tanz, den hier alle um das Brautpaar tanzen. Aber da ist die Braut längst schon in Gedanken bei ihrem früheren Liebhaber, mit dem sie wenig später durchbrennen wird. Der verschmähte Bräutigam nimmt die Spur auf, das Stampfen und Trampeln der Schauspieler wird nun zum donnernden Hufgetrappel der berittenen Verfolger.... ...Klirrendes Gitarrengetöse, düstere Klangkaskaden aus dem Lautsprecher und dumpfe Schläge auf ein Mikrophon, die dem Zuschauer in die Magengrube wummern, markieren den finalen Showdown, als sich Bräutigam und Brauträuber gegenseitig umbringen. Der infernalische Sturm ist entfesselt. Ohne einen einzigen Tropfen Bühnenblut zu verspritzen, hat Milos Lolic einen soghaften Blutrausch inszeniert. Eine überwältigende Theaterstunde.... |
| September 2011 Theaterkritiken |
...Der Tod tanzt... ...Der serbische Regisseur Milos Lolic hatte diese Geschichte auf unerhört eindringliche Weise in Szene gesetzt. … Gruppenbilder dominierten die Szene, wobei die Darsteller das Wort und die lyrische Botschaft Lorcas zelebrierten. Lolic setzte nicht auf körperliche Aktion, sondern ersetzte Spiel durch permanenten Rhythmus. Das unentwegte Stampfen der hochhackigen Schuhe oder das Klatschen in die Hände versetzen die Szene von Anbeginn in unheilschwangere Schwingungen. Der Tod tanzte vom ersten Augenblick an unsichtbar, aber hörbar mit. In dieser statuarischen Darstellung wurde die Qualität der Übersetzung von Rudolf Wittkopf deutlich, deren Rhythmus organisch mit Flamenco und Bodyperkussion verschmolz.... ...Die Katastrophe wurde schließlich Klang, Gesang, Schrei und dumpfes Pochen des vermeintlichen Schicksals. Blut sah man nicht, aber man hörte es Dank des Sounds von Luca Ivanovic.... ...Milos Lolic Inszenierung war eine gelungene Eröffnung der Spielzeit am Münchner Volkstheater. Seine Bühnenästhetik war überraschend und verblüffend im positivsten Sinn. Er schuf eine Interpretation, die unprätentiös und doch reich war, die in intelligenter Schlichtheit daher kam und gleichsam eine unmissverständliche, hochlyrische Sprache sprach. Es war Theater vom Feinsten, das wohl jeden Betrachter anrührte, ohne dabei beliebig zu werden.... ...Als sich im letzten Bild die Darsteller zu einer Gruppe formierten, … Max Wagner, Ilona Grandke, Michael Kitzeder, Ursula Maria Burkhart, Robin Sondermann, Kristina Pauls, Oliver Möller, Mara Widmann, Jean-Luc Bubert, Xenia Tiling…, wurde der Zuschauer aus der … Zeit gerückt. Sepiafarbenes Licht schuf ein belebtes Foto aus einer vergangenen Epoche, wie man es bei Hochzeiten, Geburten, Taufen etc. zur Erinnerung arrangierte, vor dem Hintergrund der blutigen Geschichte allerdings den Wunsch erzeugend, dass diese Zeit tatsächlich perdu sei. Abgerundet wurde die ausgefeilte Ästhetik durch die fantasievoll stilisierten Kostüme von Maria Jelesijevic. Insbesondere im letzten Bild entstand eine fast vollkommene Schönheit, wie man sie … auf der Theaterbühne selten zu sehen bekommt. „Bluthochzeit“ ist besonderes Theater, zudem besonders gut!... |
| Oktober 2011 Süddeutsche Zeitung |
...Ästhetik der Strenge... ...Federico García Locas „Bluthochzeit“ am Volkstheater... ...Der 32-jährige Lolic hat nun mit einer konsequent durchrhythmisierten Inszenierung von Federico García Lorcas Tragödie „Bluthochzeit“ die Spielzeit am Volkstheater eröffnet. Sie ist ein am Flamenco orientiertes Hör- und Seherlebnis, in dem mal die klatschenden Hände, mal die aufstampfenden Fußsohlen der elf Schauspieler für eine Atmosphäre des gärenden Hasses und der schwelenden Leidenschaft sorgen.... ...Schließlich findet diese ihre Entladung in einer infernalischen Lärmorgie, die Kriegsassoziationen weckt. Dazu wabert Rauch, wirbeln rote Blätter umher. Duende: Der Ausdruck ist zentral für Lorcas Dramatik. Er bezeichnet die dunkle Ebene eines Kunstwerks.... ...Milos Lolic ist dem Stück um einen Weinbauern (Robin Sondermann), dessen Braut (Kristina Pauls) am Tag der Hochzeit mit ihrem früheren Verlobten Leonardo (Oliver Möller) flieht, mit einer Ästhetik der Reduktion und Strenge zu Leibe gerückt. Unter weitgehendem Verzicht auf die symbolistische Formensprache Lorcas macht er die Ausweglosigkeit der Liebesgeschichte klar, in die eine tödliche Familienfehde eingesponnen ist.... ...Der Stilwille erstreckt sich auch auf die Darsteller. Sie sitzen oder stehen frontal zum Publikum und sprechen ohne große Gefühlsregung. Man muss genau hinsehen, um die Emotionen zu entdecken. Sie stecken bei allen in den Augen.... ...Große Augenblicke in einer überzeugenden Aufführung.... |
Die Liebe zu den drei Orangen
Staatstheater am Gärtnerplatz MünchenDarsteller
| Oktober 2011 Nachtgedanken |
...was für wunderbare Bilder die Tänzer des Extraballetts zeigen: Franziska Angerer, Bettina Fritsche, Michael Kitzeder, Vincenzo La Pertosa, Denys Mogylyov, Toralf Vetterick und, an herausgehobener Position, Elodie Lavoignat. Die Wände haben Ohren … sooo schön anzusehen! Die Choreographie ist von Fabian Posca. Einfach nur noch toll.... |
| Mai 2011 Nachtgedanken |
...Premiere Gärtnerplatztheater... ...Auch bei seiner zweiten Inszenierung am schönsten Theater Münchens hat Regisseur Immo Karaman und sein Team eine hervorragende künstlerische und sehr sinnliche Arbeit abgeliefert. Die Handlung spielt in der Entstehungszeit, die Figuren sind von Otto Dix und anderen Künstlern dieser Zeit geprägt. Und tatsächlich hat jede Figur eine eigene Persönlichkeit, eine bestimmte Art, sich zu bewegen.... ...Hier merkt man sehr deutlich, dass Choreograf Fabian Posca nicht nur mit dem Extraballett, sondern auch mit den Solisten und dem Chor viel und erfolgreich gearbeitet hat.... ...Die Bühne vom Ausstattungsteam Timo Dentler und Okarina Peter besteht nur aus einem Kasten, der ein aufgeschnittenes Zimmer, einen Salon oder Foyer, darstellt. Dieser Kasten wird nicht nur durch die Drehbühne, sondern auch durch Bühnenmitarbeiter bewegt, teilweise mit 60 Personen darauf, dafür hätten diese eigentlich am Ende einen Sonderapplaus verdient gehabt. Die teilweise gegenläufigen Bewegungen erzeugen vor allem im ersten Teil sehr viel Dynamik und Spannung. Die Kostüme sind zeit- und typgerecht. Applaus brandete bereits auf, als sich der Vorhang zu Beginn hob und den Kasten, der in diesem Fall wie ein Bilderrahmen wirkt, der bis auf den letzten Zentimeter mit Menschen gefüllt ist, enthüllte.... ...Das Orchester unter Anthony Bramall beeindruckte mit präzisem Spiel... ...Bewundernswert waren die Tänzer, die sich in vielen verschiedenen Rollen präsentierten und jeder Figur ein anderes “Gesicht” gaben.... ...Das ist es, was dieses Ensemble, Chor mit eingeschlossen, auszeichnet: es sind fast durch die Bank exzellente Sängerschauspieler, die ein Haus von der Größe des schönsten Theater Münchens einfach braucht um das Gesamtkunstwerk Oper glaubwürdig und mitreißend auf die Bühne zu bringen.... ...Wenn, wie in diesem Fall, noch eine herausragende Regie, schöne Kostüme, ein interessantes Bühnenbild, tolles Licht und eine bis aufs i-Tüpfelchen passende Choreografie, die von den Sängern ebenso gut umgesetzt wird wie von den Klassetänzern des Extraballetts, dann ist das ein Abend, der im Gedächtnis bleibt.... ...Ein fantastische Premiere, die noch viele Blicke wert ist... ...Das Publikum jubelte lange und einhellig allen Beteiligten zu.... |
Grand Hotel
Staatstheater am Gärtnerplatz MünchenDarsteller
| Februar 2011 MCB Musicalfoto- journalismus |
...Und dann wäre da das Musical Gastensemble, das vor Freude und Schwung nur so sprüht. An dieser Stelle sei zu sagen, dass Hardy Rudolz hier eine anerkennenswerte Leistung gebracht hat. Endlich ein Ensemble, das weder tröge noch gelangweilt seine Choreografien tanzt. Esprit sowie Sing- und Spielfreude stecken allzu gerne an und als Zuschauer möchte man am liebsten ebenfalls das Tanzbein schwingen. Es wäre toll, das Ensemble (Michaela Grundel, Nadine Haberl, Eve Rades, Nina Steils, Katrin Wunderlich, Christoph Hanak, Michael Kitzeder, Korbinian Reile, Gero Wendorff, Stephan Witzlinger) demnächst wieder auf der Bühne erleben zu dürfen.... ...Immer wieder überrraschen kreative Ideen der Bühnenrequisiten, für die Theater eigentlich bekannt ist, das Prublikum. Hier ein Beispiel: Große Spiegel erwecken den Eindruck, man stehe mit Ballerina Gruschinskaja auf der Bühne, die zu ihrer achten Abschiedstour ansetzt. Die Ränge des Staatstheaters spiegeln sich wieder auf der Bühne und ergeben einen wunderbaren Effekt für den Zuschauer, der sich mitten in der Ballettinszenierung wiederzufinden scheint.... ...(Gunter Sonnesons) harmonischer Gesang lädt zum Zurücklehnen ein, wenn das schwungvolle Ensemble gerade mal eben wieder auf die Bühne schwirrte. Songs wie „Im Grand Hotel“ und zuletzt „Wir trinken auf das Leben“ stehen ihm gut und überzeugen.... ...(Hardy Rudolz) als Choreograph hat … das junge Musical Gastensemble auf Trab gehalten und all die schwungvollen, faszinierenden und mitreissenden Choreografien einstudiert. Bravo, dies ist mehr als gelungen!... ...Am Ende ist zu sagen, wer zwischen all den Großproduktionen, die überall auf der Welt 1:1 umgesetzt sind, mal wieder eine individuelle und außergewöhnliche Inszenierung mit überzeugenden Darstellern, freudestrahlenden Tänzern, eine opulente Bühne und stilvollen Kostümen sehen möchte, der sollte den Weg nach München fahren und sich im „Grand Hotel“ einchecken. Er wird nicht enttäuscht sein. Hier kann man für Stunden „im Rausch sorgenfrei leben“. Also, Kartenkaufen, denn entweder „man hat oder nicht!“ Jawohl! … Cheers!... |
Die Zauberflöte
Staatstheater am Gärtnerplatz MünchenDarsteller
| April 2012 Nachtgedanken |
...Gärtnerplatztheater... ...sechs elegante Tiere, die in dieser Inszenierung auf der Bühne zu sehen sind: Julien Feuillet (Schlange/Gorilla), Jochen Vogel (Marabu), Michael Kitzeder (Warzenschwein), Bettina Fritsche (Hyäne), Elodie Lavoignat (Schimpanse) und Sandra Lommerzheim (Panther) sind immer wieder sehr sehenswert, in einer schönen Choreographie und mit tollen Kostümen.... |
| Dezember 2011 Nachtgedanken |
...Gärtnerplatztheater... ...Mein ganz besonderes Faible gilt bei dieser Inszenierung den sechs Tänzern vom Extraballett, die mit wunderschönen Tiermasken und Kostümen diese Inszenierung durch den Abend begleiten: Denys Mogylyov (Schlange/Gorilla), Jochen Vogel und Michael Kitzeder (Marabu bzw. Warzenschwein) sowie Bettina Fritsche, Elodie Lavoignat und Sandra Lommerzheim als Hyäne, Schimpanse und Panther. Dirigiert wurde sehr schön von Lukas Beikircher. Am Ende dieses tollen Abends gab es riesigen Applaus und viele Bravo-Rufe. Verdientermaßen, wie gewohnt. Es ist angenehm, wenn man schon im voraus weiß, dass es ein gelungener Abend wird.... |
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| Juni 2010 Mittelloge |
...Mit einer werksgerechten Inszenierung (Rosamund Gilmore) des letzten Opernwerks von Wolfgang Amadeus Mozart … wartete das Staatstheater am Gärtnerplatz auf. Wieder einmal eine Gratulation diesem Intendanten, der durch seine Auswahl an Regisseuren und Sänger für publikumsgerechte, gerade bei diesem Werk für die Jugend anschauliche Inszenierungen sorgt. Das Bühnenbild (Friedrich Oberle) war schlicht, zeitgerecht und in Anlehnung an die Freimaurerriege … gestaltet. Natur, Weisheit und Vernunft führten das Werk durch den Abend. Auch die Kostüme (Nicola Reichert) passten in die Zeit des späten 18. Jahrhunderts, mit der damals üblichen Gestaltung von Tieren (Tänzer mit Tierköpfen – Jan von der Heyden als die wichtige, gut gestaltete Schlange im 1. Bild, Jochen Vogel, Michael Kitzeder, Bettina Fritsche, Elodie Lavoignat und Sandra Lommerzheim), die das ganze Werk auflockerten, und die beim vorwiegend jugendlichen Publikum an diesem Abend sehr gut ankamen.... |
Der Richter und sein Henker
Opernhaus ErfurtDarsteller, Dance Solo
| November 2008 Thüringer Allgemeine |
...Vertanzte Seelen... ...Uraufführung braucht magischen Dreiklang aus Musikern, Sängern und Tänzern... ...Zur Uraufführung der Hummel-Oper Der Richter und sein Henker gehören neben einem alternden Kommissar, einem karrieresüchtigen Mitarbeiter und einem vom perfekten Mord überzeugten Lobbyisten der Dirigent Gerd Herklotz, der in einer Rockrolle steckende Bariton Máté Sólyom-Nagy sowie der ihn schattenhaft doubelnde Tänzer Michael Kitzeder.... |
| November 2008 Operapoint – Zeitschrift für Opern und Konzerte |
...Das Orchester unter der Leitung von Gerd Herklotz ... konnte ... in der Begleitung der Solostücke überzeugen und seine Leistungsstärke unter Beweis stellen. Ein solches Solostück war die Glanznummer des Stückes, das Mate Solyom-Nagy als Frau Schönler (unterstützt durch ihren Schatten Michael Kitzeder) unter starkem Beifall bzw. Gelächter des Publikums vortrug: Vom Himalaja blickt man herunter.... ...der Tanzauftritt der beiden als Reinigungsduo mit Staubsauger war wirklich unterhaltsam... ...Auch musikalisch kann man dieses Solostück als kompositorischen Höhepunkt bezeichnen – zusammen mit den Brücken am Bosporus und dem Solothurner Polizistenlied.... |
Fame - Das Musical
Abraxas Musical Akademie MünchenWolf-Ferrari-Haus Ottobrunn
Co-Choreograph, Darsteller
| Juli 2006 Süddeutsche Zeitung Landkreis München |
...In liebevoll überzeichneten Szenen wurde da der Unterricht bei Musiklehrer Mr. Sheinkopf (Michael Kitzeder), Tanzlehrerin Miss Bell (Melina Schmoll) oder Schauspiellehrer Mr. Myers (Dirk Boettcher) parodiert. ... ...Hinreißend persiflierte auch Tyrone-Darsteller Tim Müller unter anderem klassisches Ballett (das die Musicalschüler professionell beherrschten), kämpfte Mabel-Darstellerin Melanie Erdmann mit Joy-Flemming-Soulstimme und komödiantischer Lust gegen Hunger-Attacken, stellte Caro Hetényi das tragisch endende Schicksal der nach Ruhm strebenden Carmen dar.... ... Immer wieder gab es stürmischen Applaus für die professionell dargebotenen Tanz- und Gesangsnummern, die auch schauspielerisch vorzeigbares Bühnenniveau erreichten.... ...und die angehenden Musicalprofis spielten, tanzten und sangen sich mit viel Können und Humor durch die Story um die Bretter, die die Welt bedeuten.... ...Diese Produktion der Abraxas-Schüler mit ihren perfekt choreographierten Tanzszenen und den Gesangssoli könnte, so wie sie ist, auf Tournee gehen.... ...„Schau nur nach vorne, sei bereit! Pack es an!“, sangen alle Darsteller im Finale hymnisch. Die Absolventen der „Abraxas Musical Akademie“, deren ehemalige Schülerin Christiane Höhn kürzlich sogar ein Broadway-Engagement erhielt, haben das Zeug dazu, es anzupacken.... |
| Juli 2006 Mindelheimer Zeitung |
...Insgesamt ist „Fame“ ein frisches, spritziges und kurzweiliges Stück, mit schnellen Rhythmen, die das Publikum mitreißen und langsamen, emotionalen Sequenzen, die die Zuschauer mitfühlen lassen.... ...Die gesamte Aufführung wirkte professionell und überzeugend.... ...Als verdienten Lohn gab es für das Ensemble nach der Vorstellung tosenden Beifall, viele Zuschauer hielt es nicht mehr auf ihren Sitzen.... |
| September 2006 Blickpunkt Musical |
...Den steinigen Weg zum „Fame“ als Darsteller in allen Bühnenkünsten erlebt der Zuschauer hier hautnach und ohne Rüschen mit... ...Dirk Boettcher schafft es gekonnt, die verschiedenen Rollen auf die Charaktere der Hauptdarsteller umzulegen und die Storys um die Einzelnen klar herauszuarbeiten. Ob Melanie Erdmann als Mabel Washington „Warum esse ich Alles was vor mir steht“ auf einmalige Weise in einem fetzigen Blues seufzt, Tim Müller als künstlerisch hochtalentierter Tyrone Jackson das Publikum mit chaotischem Charme und viel Ausdruck hinreißt, sich Ilona Bielmeier als Serena mit „Wir spielen Liebe“ tief in die Herzen der Zuschauer singt... ...und gemeinsam mit Jörg Aigte als Nick Piazza im berührenden „Ich will sie verzaubern“ dieses Versprechen auch ganz und gar hält: Auf diesen Nachwuchs kann sich die Musicalwelt freuen!... ...Die tänzerische Vielseitigkeit des Ensembles von Ballett bis HipHop sowie die gesanglich einwandfreien Soli und Chorstücke machten Spaß... ...Die Jungs in Unterwäsche in einer Stomp-Adaption mit Step-Einlagen (Choreographie: Michael Kitzeder) und das Ballett/Modern Dance-Duo Tim Müller und Moira Albertalli zählten jedoch eindeutig zu den Höhepunkten.... |
42nd Street
Promotion TeamApollotheater Stuttgart
Darsteller
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Der kleine Horrorladen
Vollmarhaustheater MünchenDarsteller, Seymour
| Dezember 2002 Münchner Merkur |
...Und wie schwierig es ist, eine Pflanze, die nach mehr verlangt als Wasser und Substral - der man aber als Seymour auch einiges zu verdanken hat - richtig zu pflegen, weiß Michael Kitzeder uns mit seinem unnachahmlichen Danny-Kaye / John-Boy-Charme wirklich nahe zu bringen... |
Anything Goes
Theater a. d. Rott, EggenfeldenChoreograph, Darsteller, Zahlmeister
| Mai 2002 Rottaler Anzeiger |
...Tosender Beifall für schmissigen Jazz... ...Mit ihr trat noch eine kleine Girl-Tanzgruppe auf, deren Leistung jedoch durch die Tänzer um Michael Kitzeder überboten wurde, die als Matrosen mit vollendetem Stepptanz das Publikum zu frenetischem Applaus hinrissen... |
| Mai 2002 Bayerische Staatszeitung |
...Michael Kitzeder ... mit seinen gekonnt einstudierten und von ihm mit Attacke angeführten Step-Einlagen. "Alles O.K." - Anker los!... |
Die Fledermaus 1997
Freies Landestheater BayernDarsteller
| Dezember 1997 Miesbacher Merkur |
...Mittelpunkt war neben der großen Walzer-Szene der überraschend gebotene Tango von Tina Lizius und Michael Kitzeder. Diese Einlage ... bewerteten die Besucher mit Riesenbeifall und Bravo-Rufen... |
| November 1997 Miesbacher Merkur |
...Besonderen Beifall erhielt die angekündigte musikalische Überraschung... Sie entpuppte sich als temperamentvolle, südamerikanische Tanzeinlage der Tangotänzer Tina Lizius und Michael Kitzeder... |
Carmen
Abraxas Dance CompanyDarsteller
| September 1997 Allgäuer Zeitung |
...Michael Kitzeder gibt einen blendend schönen Torero Escamillo... |
| Oktober 1997 Wolfratshauser Neueste Nachrichten |
...Michael Kitzeder ist ein blonder Escamillo mit Eleganz und dem nötigen Schuß hispanischer Arroganz und ein begnadeter Flamencotänzer... |
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