Presse

Hier finden Sie eine Auswahl aus den interessantesten Pressemitteilungen
zu den Produktionen von Michael Kitzeder.

Alle Pressemitteilungen
Alle Pressemitteilungen als Choreograph und Regisseur
Alle Pressemitteilungen als Darsteller


Die Bluthochzeit

Münchner Volkstheater
Darsteller, Percussion-Choreograph


Oktober 2011
Cult: Online - Kulturzeitung der Bayerischen Theaterakademie
...Ausweitung der Stampfzone...
...Spannung entsteht in Lolić’ Inszenierung zuerst vor allem über rhythmisch-musikalische Effekte. Die Dialoge der Figuren, die die meiste Zeit alle gemeinsam auf der Bühne stehen, werden stets begleitet, indem die im Hintergrund auf Stühlen sitzenden anderen Figuren mit den Füßen aufstampfen oder einen der Stühle auf die Bühne knallen lassen....
...In seiner Inszenierung der „Bluthochzeit“ treiben nun die aggressiven Impulse des Aufstampfens, die dennoch an die Eleganz des Flamencos denken lassen, die Handlung voran und lassen keinen Moment der Ruhe aufkommen. Der Kreislauf der Blutrache, dem die beiden Familien im Stück unterworfen sind, scheint jederzeit wieder aufleben zu können. Doch Lolić zeigt, dass der Tanz auch eine Alternative zur Gewalt sein könnte. Bei der Hochzeit beginnt der bislang so steife Brautvater als Erster, die gewandten Tanzschritte der Vettern des Bräutigams nachzuahmen. Nach und nach zieht er mit seiner Begeisterung auch die restliche Festgesellschaft in den Tanz mit hinein. Für einen Moment scheint es, als habe die schwelende Leidenschaft einen Kanal gefunden, in dem sie ausbrechen kann, als könne eine endgültige Versöhnung der beiden Familien stattfinden. Dann aber unterbricht die Nachricht vom Verschwinden der Braut mit Leonardo das Fest und reißt die alten Gräben erneut auf....

 
September 2011
TZ München - Münchner Kultur / Münchner Merkur - Kultur & Leben
...„Bluthochzeit“ am Volkstheater: Im Sog des Rhythmus...
...Das Theater des jungen serbischen Regisseurs Milos Lolic ist frei von Illusion. In seiner Inszenierung…, die jetzt die Spielzeit am Münchner Volkstheater eröffnete, lässt er die Schauspieler lange Zeit mit Blick ins Publikum sprechen…: Max Wagner (ein Holzfäller), Ilona Grandke (eine Nachbarin), Michael Kitzeder (ein Vetter), Ursula Burkhart (die Mutter des Bräutigams), Robin Sondermann (der Bräutigam), Kristina Pauls (die Braut), Oliver Möller (Leonardo), Mara Widmann (die Dienstmagd), Jean-Luc Bubert (der Vater der Braut), Xenia Tiling (Leonardos Frau) und Pascal Riedel (ein Holzfäller)....
...Seine gut einstündige Inszenierung von Federico Garcia Lorcas „Bluthochzeit (1933 uraufgeführt) ist über weite Strecken eine streng komponierte, hoch-rhythmisierte Sprechoper mit wenig Schwächen und großer Sogwirkung....
...Lolic inszeniert streng und wie im Sog auf diese Katastrophe hin. Dabei ist seine Arbeit ein kleines Klangwunder: Nach und nach finden die Schauspieler in einen immer treibenderen, aggressiveren Rhythmus: Sie klatschen, lassen Stuhlbeine oder die Absätze ihrer Stiefeletten auf den Bühnenboden knallen. Kleine Aktionen sind das, doch zusammengenommen erzählen sie viel über diese Geschichte. Was zunächst verhalten beginnt, steigert sich wie im Wahn in den Flamenco-Wirbel des Hochzeitsfests, überlagert oft das gesprochene Wort....
...Mit der Verfolgung des fliehenden Liebespaares … löst sich Lolic von seiner stringenten Versuchsanordnung, er reisst die Bühne bis hin zur Brandmauer auf. In Nebel und Zwielicht sitzen Braut (Kristina Pauls), ihr Geliebter (Oliver Möller) und ihre Bräutigam (Robin Sondermann): Der Regisseur weigert sich, den Wahnsinn der Blutrache zu zeigen. Er … lässt seine drei Schauspieler stattdessen einen akustischen Albtraum lostreten – mit kreischender Gitarre, verzerrten Stimmen, wüsten Schlägen aufs Mikrofon und schier unglaublichem Hall....

 
September 2011
AZ München – Kultur
...Im Bombenhagel der Klänge...
...Für die Dramatik sorgt der Regisseur aus Belgrad mit einem Rhythmus, der sich zunehmend steigert und das blutige Beziehungsdrama in einem alles übertönenden Kriegsgewitter enden lässt....
...Die strenge Stilisierung wäre langweilig, gäbe es da nicht diesen Rhythmus, den die Darsteller erzeugen. Erst nur ein leises Scharren, dann klopfen Schuhe, Hände klatschen ab und zu, immer mehr schält sich der Flamenco-Takt heraus. Der verleitet bei der Hochzeit sogar zum Tanzen: Angeleitet von Michael Kitzeder ziehen zwei Holzfäller (Pascal Riedel, Max Wagner) die Gesellschaft in die Bewegung, auch die Nachbarin (Ilona Grandke) und die Magd (Mara Widmann). Doch die ganze Dramatik legt Milos Lolic in den immer drängenderen und lauteren Rhythmus. Wenn das geflüchtete Liebespaar im Wald sitzt, neben ihm der Bräutigam, verdichten sich einzelne Gitarrentöne, gesungene Schreie und das Klopfen auf ein Mikro zum nachhallenden Bombenhagel, und ein Regen roter Blätter vermischt die Gedanken an Bluthochzeit, Blutrache und Kriege....
...Da erfindet Lolic auch ein starkes symbolisches Bild: Die Schauspieler als Chor, geschmückt mit Zweigen und Blättern. Der nun große, leere Raum ist erfüllt von Nebel, durch den sich am Ende eine blutige Lichtschneise zieht....
...Mit seinem radikalen Formwillen und Mut zur Reduktion macht Lolic aus diesen knappen 70 Minuten tatsächlich ein Ereignis....

 
September 2011
Deutschlandradio Kultur
...Wie ein anschwellender Sturm, „Bluthochzeit“ am Münchner Volkstheater...
...Diese Inszenierung ist kurz, aber heftig. Wie ein rasch anschwellender Sturm. Der serbische Regisseur Milos Lolic … lässt Lorcas lyrischer Tragödie ihre archaische Kraft, bannt aber jedwede Kitschgefahr, die in der poetisch-pathetischen Sprache des Stücks lauert, indem er mit einer dezidiert kargen Ästhetik kontert....
...Während vorne die Solos oder Duette stattfinden, bleiben die übrigen Darsteller hinten sitzen, lauschen konzentriert, machen manchmal chorische Einwürfe … und vor allem: klopfen, klatschen und stampfen. Das lässt an Flamenco denken. Und tatsächlich steigert sich das anfänglich den Text nur akzentuierende, musikalisch rhythmisierende Klopfen und Klatschen in der Hochzeitsszene zu einem berauschten Tanz, den hier alle um das Brautpaar tanzen. Aber da ist die Braut längst schon in Gedanken bei ihrem früheren Liebhaber, mit dem sie wenig später durchbrennen wird. Der verschmähte Bräutigam nimmt die Spur auf, das Stampfen und Trampeln der Schauspieler wird nun zum donnernden Hufgetrappel der berittenen Verfolger....
...Klirrendes Gitarrengetöse, düstere Klangkaskaden aus dem Lautsprecher und dumpfe Schläge auf ein Mikrophon, die dem Zuschauer in die Magengrube wummern, markieren den finalen Showdown, als sich Bräutigam und Brauträuber gegenseitig umbringen. Der infernalische Sturm ist entfesselt. Ohne einen einzigen Tropfen Bühnenblut zu verspritzen, hat Milos Lolic einen soghaften Blutrausch inszeniert. Eine überwältigende Theaterstunde....

 
September 2011
Theaterkritiken
...Der Tod tanzt...
...Der serbische Regisseur Milos Lolic hatte diese Geschichte auf unerhört eindringliche Weise in Szene gesetzt. … Gruppenbilder dominierten die Szene, wobei die Darsteller das Wort und die lyrische Botschaft Lorcas zelebrierten. Lolic setzte nicht auf körperliche Aktion, sondern ersetzte Spiel durch permanenten Rhythmus. Das unentwegte Stampfen der hochhackigen Schuhe oder das Klatschen in die Hände versetzen die Szene von Anbeginn in unheilschwangere Schwingungen. Der Tod tanzte vom ersten Augenblick an unsichtbar, aber hörbar mit. In dieser statuarischen Darstellung wurde die Qualität der Übersetzung von Rudolf Wittkopf deutlich, deren Rhythmus organisch mit Flamenco und Bodyperkussion verschmolz....
...Die Katastrophe wurde schließlich Klang, Gesang, Schrei und dumpfes Pochen des vermeintlichen Schicksals. Blut sah man nicht, aber man hörte es Dank des Sounds von Luca Ivanovic....
...Milos Lolic Inszenierung war eine gelungene Eröffnung der Spielzeit am Münchner Volkstheater. Seine Bühnenästhetik war überraschend und verblüffend im positivsten Sinn. Er schuf eine Interpretation, die unprätentiös und doch reich war, die in intelligenter Schlichtheit daher kam und gleichsam eine unmissverständliche, hochlyrische Sprache sprach. Es war Theater vom Feinsten, das wohl jeden Betrachter anrührte, ohne dabei beliebig zu werden....
...Als sich im letzten Bild die Darsteller zu einer Gruppe formierten, … Max Wagner, Ilona Grandke, Michael Kitzeder, Ursula Maria Burkhart, Robin Sondermann, Kristina Pauls, Oliver Möller, Mara Widmann, Jean-Luc Bubert, Xenia Tiling…, wurde der Zuschauer aus der … Zeit gerückt. Sepiafarbenes Licht schuf ein belebtes Foto aus einer vergangenen Epoche, wie man es bei Hochzeiten, Geburten, Taufen etc. zur Erinnerung arrangierte, vor dem Hintergrund der blutigen Geschichte allerdings den Wunsch erzeugend, dass diese Zeit tatsächlich perdu sei. Abgerundet wurde die ausgefeilte Ästhetik durch die fantasievoll stilisierten Kostüme von Maria Jelesijevic. Insbesondere im letzten Bild entstand eine fast vollkommene Schönheit, wie man sie … auf der Theaterbühne selten zu sehen bekommt. „Bluthochzeit“ ist besonderes Theater, zudem besonders gut!...

 
Oktober 2011
Süddeutsche Zeitung
...Ästhetik der Strenge...
...Federico García Locas „Bluthochzeit“ am Volkstheater...
...Der 32-jährige Lolic hat nun mit einer konsequent durchrhythmisierten Inszenierung von Federico García Lorcas Tragödie „Bluthochzeit“ die Spielzeit am Volkstheater eröffnet. Sie ist ein am Flamenco orientiertes Hör- und Seherlebnis, in dem mal die klatschenden Hände, mal die aufstampfenden Fußsohlen der elf Schauspieler für eine Atmosphäre des gärenden Hasses und der schwelenden Leidenschaft sorgen....
...Schließlich findet diese ihre Entladung in einer infernalischen Lärmorgie, die Kriegsassoziationen weckt. Dazu wabert Rauch, wirbeln rote Blätter umher. Duende: Der Ausdruck ist zentral für Lorcas Dramatik. Er bezeichnet die dunkle Ebene eines Kunstwerks....
...Milos Lolic ist dem Stück um einen Weinbauern (Robin Sondermann), dessen Braut (Kristina Pauls) am Tag der Hochzeit mit ihrem früheren Verlobten Leonardo (Oliver Möller) flieht, mit einer Ästhetik der Reduktion und Strenge zu Leibe gerückt. Unter weitgehendem Verzicht auf die symbolistische Formensprache Lorcas macht er die Ausweglosigkeit der Liebesgeschichte klar, in die eine tödliche Familienfehde eingesponnen ist....
...Der Stilwille erstreckt sich auch auf die Darsteller. Sie sitzen oder stehen frontal zum Publikum und sprechen ohne große Gefühlsregung. Man muss genau hinsehen, um die Emotionen zu entdecken. Sie stecken bei allen in den Augen....
...Große Augenblicke in einer überzeugenden Aufführung....

 


Die Liebe zu den drei Orangen

Staatstheater am Gärtnerplatz München
Darsteller


Oktober 2011
Nachtgedanken
...was für wunderbare Bilder die Tänzer des Extraballetts zeigen: Franziska Angerer, Bettina Fritsche, Michael Kitzeder, Vincenzo La Pertosa, Denys Mogylyov, Toralf Vetterick und, an herausgehobener Position, Elodie Lavoignat. Die Wände haben Ohren … sooo schön anzusehen! Die Choreographie ist von Fabian Posca. Einfach nur noch toll....

 
Mai 2011
Nachtgedanken
...Premiere Gärtnerplatztheater...
...Auch bei seiner zweiten Inszenierung am schönsten Theater Münchens hat Regisseur Immo Karaman und sein Team eine hervorragende künstlerische und sehr sinnliche Arbeit abgeliefert. Die Handlung spielt in der Entstehungszeit, die Figuren sind von Otto Dix und anderen Künstlern dieser Zeit geprägt. Und tatsächlich hat jede Figur eine eigene Persönlichkeit, eine bestimmte Art, sich zu bewegen....
...Hier merkt man sehr deutlich, dass Choreograf Fabian Posca nicht nur mit dem Extraballett, sondern auch mit den Solisten und dem Chor viel und erfolgreich gearbeitet hat....
...Die Bühne vom Ausstattungsteam Timo Dentler und Okarina Peter besteht nur aus einem Kasten, der ein aufgeschnittenes Zimmer, einen Salon oder Foyer, darstellt. Dieser Kasten wird nicht nur durch die Drehbühne, sondern auch durch Bühnenmitarbeiter bewegt, teilweise mit 60 Personen darauf, dafür hätten diese eigentlich am Ende einen Sonderapplaus verdient gehabt. Die teilweise gegenläufigen Bewegungen erzeugen vor allem im ersten Teil sehr viel Dynamik und Spannung. Die Kostüme sind zeit- und typgerecht. Applaus brandete bereits auf, als sich der Vorhang zu Beginn hob und den Kasten, der in diesem Fall wie ein Bilderrahmen wirkt, der bis auf den letzten Zentimeter mit Menschen gefüllt ist, enthüllte....
...Das Orchester unter Anthony Bramall beeindruckte mit präzisem Spiel...
...Bewundernswert waren die Tänzer, die sich in vielen verschiedenen Rollen präsentierten und jeder Figur ein anderes “Gesicht” gaben....
...Das ist es, was dieses Ensemble, Chor mit eingeschlossen, auszeichnet: es sind fast durch die Bank exzellente Sängerschauspieler, die ein Haus von der Größe des schönsten Theater Münchens einfach braucht um das Gesamtkunstwerk Oper glaubwürdig und mitreißend auf die Bühne zu bringen....
...Wenn, wie in diesem Fall, noch eine herausragende Regie, schöne Kostüme, ein interessantes Bühnenbild, tolles Licht und eine bis aufs i-Tüpfelchen passende Choreografie, die von den Sängern ebenso gut umgesetzt wird wie von den Klassetänzern des Extraballetts, dann ist das ein Abend, der im Gedächtnis bleibt....
...Ein fantastische Premiere, die noch viele Blicke wert ist...
...Das Publikum jubelte lange und einhellig allen Beteiligten zu....

 


Carmen

Freies Landestheater Bayern
Choreograph, Co-Regisseur


April 2011
Allgäuer Zeitung
...Auf hohem Niveau - Freies Landestheater Bayern beschert Modeon-Publikum gelungene Aufführung von Bizets "Carmen"...
...In einer durchweg überzeugenden Inszenierung präsentierte sich zum wiederholten Male das Freie Landestheateer Bayern....
...Umgesetzt wurde Bizets Musik … von einem glänzend disponierten Orchester mit wunderschönen Bläsersoli. Stets umsichtiger Leiter war Rudolf Maier-Kleeblatt....
...Szenisch wie musikalisch war das Gastspiel des Freien Landestheaters Bayern eine rundum geschlossene und auf hohem Niveau stehende Ensembleleistung....
...Eine Freude, optisch wie in den strahlenden Stimmen, der große gemischte Chor. Liebevoll bis ins Detauil die Zigeunerkostüme....
...Die Carmen der Elisabeth Neuhäusler agierte vielleicht zu Beginn etwas zu brav, um einen Sergeanten wie Don José um den Verstand zu bringen, aber im Schlussakt brachte sie eine überzeugende dramatische Figur ins Spiel. Ihr herrlicher Sopran wechselte zwischen Lyrik und Dramatik, war ausgewogen und wohltimbrierend. Michael Suttner als Don José … steigerte sich zunehmend und war zumal im Schlussbild ein durchaus adäquater Partner. Überraschend sopranstark die kleine Rolle der Mercedes (Ursula Bommer) und der elegante Bariton des Joachim Fuchs als Escamillo, dem Stierkämpfer....
...Insgesamt muss man der Regie eine hervorragende Personen-Choreographie bescheinigen (Regie: Marcus Schneider; Choreographie und Co-Regie: Michael Kitzeder)....
...Alle Mitwirkenden agierten natürlich und überzeugend. Somit ein gelungener Opernabend....

 
März 2011
Miesbacher Merkur / Premierenbesprechung
...Zurecht ein Riesenerfolg...
...Freies Landestheater Bayern zeigt „Carmen“: Premiere der Spielopern-Fassung überzeugt mit teils neuen Dialogen...
...und der dem gesamten Team geltende Jubel am Ende hat gezeigt, dass die Besucher sehr wohl zu schätzen wissen, was ihnen da geboten wird....
...Eine glänzende Idee war es auch, die Chor-Nummern konsequent choreographisch durchzugestalten....
...kombiniert Lebendigkeit mit ästhetischer Geschlossenheit und trägt mit manchem drastisch-burlesken Effekt zur Kurzweil bei (Choreographie Michael Kitzeder)...
...So durchsetzen komische Momente die an sich tragische Handlung, das wirkt allemal spannend, und das Konzept kann dramaturgisch durchaus überzuegen, zumal man jederzeit für Kongruenz zwischen Text und Aktion gesorgt hat...
...Da stimmt die Balance zwischen dramaturgischer Intelligenz, interpretatorischer Kühnheit und dem Respekt und der Liebe, die dem Werk entgegengebracht wird....
...Die überzeugendsten Darbietungen auf der Bühne verdankte die Premiere dem Chor und der Sängerin der Titelrolle. Was die Sänger an Tonschönheit, Volumen, Differenzierung, Textverständlichkeit, Spielfreude und Temperament geboten haben, verdient allen Respekt und ein riesengroßes Bravissimi!...
...In der Hauptrolle steigerte sich Elisabeth Neuhäusler zu einer bühnenbeherrschenden, souveränen Glanzleistung...
...Don José (Michael Suttner) bestach durch starke Musikalität, schöne, sonore Mittellage und rollendeckende Darstellung...
...Der Torero trug sein Lied schneidig vor...
...Micaela (Valentine Deschenaux) überzeugte ebenfalls darstellerisch, verfügt auch über schönes Material...
...Lieutenant Morales / Zuniga in Personalunion, sowie speziell die Schmuggler leisteten ferner Bewundernswertes...
...nicht vergessen sei auch das hübsche, praktikable Bühnenbild, die stimmungsvolle und präzise Lichtregie, die liebevoll-realistische Maske und die farbenfrohen, dabei aber schön abgestimmten Kostüme...
...alles in allem eine gigantische Leistung … und mit Recht ein Riesenerfolg...

 


Alle Pressemitteilungen
Alle Pressemitteilungen als Choreograph und Regisseur
Alle Pressemitteilungen als Darsteller